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2016-12-28

Titan: Pluto's big brother - The Cassini-Huygens spacecraft and the darkest moon of Saturn

My little Christmas present for myself: I have just released the English-language version of our non-fiction book on Saturn's moon Titan, the second installment in our series on lesser worlds of the solar system after "Pluto & Charon".
Adding the subtitle "Pluto's big brother" was a late thought when I realised that the similarities between the two bodies are so distinct that they ought to be attributed to the same class of (dwarf) planets, of which I made a point in the book: Plutonian worlds, besides Terrestrial and Jovian? For one thing, Pluto and Titan have the same density, the same materials (though some of them in different phases), and looking at Pluto helps a lot to understand Titan, too. And why do both of them have a desert belt made of precipitated tholin, both with a major disruption: Sputnik Planum/Planitia vs. Xanadu? So, essentially, is Titan a bigger and warmer Pluto?
Now I will have a break from writing books till New Year and then start the third installment that is already scheduled with a lecture in May.

Order here

Edit: Sample pages can be read on Academia.edu .

2016-11-29

Titan: Plutos großer Bruder - Die Raumsonde Cassini-Huygens und der finsterste Saturnmond

Während ich die Kapitel zu diesem Buch bearbeitete, die meine Frau mir beistellte, fielen mir immer stärker die Ähnlichkeiten zwischen dem Saturnmond Titan und unserem liebsten Zwergplaneten Pluto auf. Beide haben zum Beispiel fast dieselbe Dichte. Beide tragen einen Äquatorgürtel aus rotbrauner Pampe, genannt Tholin, der an einer Stelle unterbrochen wird: Auf dem Titan durch Xanadu, auf dem Pluto durch Sputnik Planum (neuerdings Sputnik Planitia). Die Chemie ist dieselbe, ebenso die mutmaßliche innere Schichtung. Der wesentliche Unterschied ist hier: Auf dem Pluto liegt der Stickstoff größtenteils in Form von Eis auf dem Boden, auf dem Titan schwebt er als dichtes Gas in der Atmosphäre herum. Wenn man den Pluto in den Orbit des Saturns bringen würde, würde er dann zu einem kleineren Bruder des Titans werden?

Es waren diese Betrachtungen, die mich kurz vor Drucklegung noch anregten, den Untertitel "Plutos großer Bruder" hinzuzufügen. Und wir plädieren in diesem Buch auch dafür, dass eine neue Kategorie für Himmelskörper im Sonnensystem eingeführt wird: die Eiswelten, die plutoähnlichen, in die auch der Titan und der Neptunmond Triton aufgenommen werden. Denn wäre er in der Frühzeit des Sonnensystems dem Saturn entkommen, dann würden wir nicht zögern, diese fast marsgroße Welt als Planeten einzustufen. Gehört er wirklich in eine andere Klasse nur, weil er einen größeren Körper umkreist, der Pluto aber einen kleineren ... ?

Die Druckausgabe ist seit heute verfügbar hier:
Titan: Plutos großer Bruder

Die e-Buch-Ausgabe folgt Anfang Dezember.

Nachtrag: Eine Leseprobe ist ab sofort verfügbar auf Academia.edu !

2016-11-24

Gratisaktion/Free ebook 25-27 Nov 2016

Free ebook: The Kindle version of "The Serpent and its Priest"  will be available for free from 25 to 27 Nov 2016 on Amazon.
What is it about? It is our own annotated translation of a classic tale written down in Ancient Rome. In the 2nd century, the cunning crook Alexandros founded a religious sect that he led as its guru, prophet and oracle. His influence spread wide and even to the Imperial court - until he met the satiric novelist Lucian of Samosata. Using the reasoning of a modern sleuth, Lucian struggles to disclose the stage-magician tricks that Alexandros is using to his advantage. But some of Alexandros' fervent disciples do not shun assassination ...
This classic tale inspired our novel series "Romanike", more about which is to be found here: http://corpussacrum.blogspot.de .



Gratisaktion: Von Freitag, dem 25.11., bis Sonntag, den 27.11., kann die Kindle-Version des Buchs "Die Schlange und ihr Priester" kostenlos heruntergeladen werden:

Worum geht es? Um unsere kommentierte Neuübersetzung eines Klassikers aus dem Alten Rom: In Kleinasien baut sich der gerissene Alexandros eine eigene Sekte auf, in der er als Guru, Prophet und Weissager auftritt. Sogar Senatoren und Legionskommandanten hören auf ihn - bis er auf einen Widersacher stößt: den Satiriker Lukian von Samosata, der als erster Detektiv der Weltgeschichte die Bühnenzaubertricks des "Lügenpropheten" mit logischer Deduktion zu entlarven trachtet. Aber Alexandros hat Anhänger, die auch vor einem Mordanschlag nicht zurückschrecken ...

Der übersetzte Text diente uns als Anregung für den ersten Handlungsstrang unserer Romanserie "Romanike", über die es hier mehr Informationen gibt:

2016-09-08

Dr. Graveline, einer der Vergessenen Astronauten, im Alter von 85 verstorben

Dr. Duane Graveline, einst Mitglied der Gruppe Vier der frühen NASA-Astronauten im Mondlandungsprojekt, verstarb diese Woche im Alter von 85 Jahren. In den Weltraum kam er nie, und die populären Bücher über die amerikanische Raumfahrt der 1960er Jahre verschweigen fast immer seine Existenz. In unserem Bändchen "Die Vergessenen Astronauten" hatten wir sein unglückliches Schicksal so beschrieben:

"Weniger tragisch, aber auch weniger typisch, war das Schicksal des zweiten vergessenen Astronauten. Als das Projekt Gemini zunehmend erfolgreich verlief und bereits die ersten unbemannten Apollo-Testraketen gestartet wurden, wählte die NASA 1965 erstmals keine Testpiloten zur Verstärkung ihres Astronautencorps aus, sondern Wissenschaftler.

Dieser Gruppe Vier gehörte Dr. Duane Graveline an, ein studierter Luftfahrtmediziner. Als Arzt am Manned Spaceflight Center, der Behörde für Bemannte Raumfahrt, in Houston hatte Graveline bereits Erfahrung mit den Raumfahrtprojekten gesammelt und bot sich damit als Kandidat für eine Mission unter wissenschaftlich kontrollierten Gegebenheiten an. Sein zweifelhafter Ruhm wurde es dagegen, die kürzeste aller Astronautenkarrieren zu erleben. Er erscheint nicht einmal mehr auf den offiziellen Gruppenfotos (siehe Abbildung 7).

Nur zwei Monate nach seiner Nominierung kündigte Dr. Graveline den Rücktritt an - „aus persönlichen Gründen“, so sagte er. Man kennt offenbar keine Dokumente, die erklären, warum er sich so entschied. Auch die offiziellen Biographien auf der Website der NASA nennt keine Einzelheiten. (http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/graveline-de.html) und auch Dr. Graveline selbst macht auf seiner Homepage dazu keine Angaben.

Es gibt jedoch eine wahrscheinliche Vermutung: Fast direkt nach seiner Ernennung reichte Gravelines Frau die Scheidung ein. Angeblich, hieß es, hätten einige Psychologen geglaubt, solche Eheprobleme belasteten einen Raumfahrer so sehr, dass er keine Weltraummission mehr fliegen könne, und deshalb habe man ihn überredet, das Programm zu verlassen. Seine Kollegen allerdings erzählten einander später, eine höhere Stelle hätte ihn entfernt, denn ein geschiedener Astronaut passe nicht in das Heldenepos, das die NASA über ihre Weltraumflieger schrieb...

Dr. Graveline eröffnete eine Privatpraxis. Seit seiner Pensionierung schrieb er über medizinische Probleme. Laut seiner Webseite „veröffentlichten Dr. Duane Graveline u.a. mehr als 250 Artikel über Cholesterin, Statinmedikamente und deren Nebenwirkungen.“ (https://www.spacedoc.com
)"

https://www.amazon.de/Vergessenen-Astronauten-vierfarbig-amerikanischer-Raumfahrtgeschichte/dp/1502495023/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1473316244&sr=8-4&keywords=Vergessenen+Astronauten

Dr Graveline, of the Forgotten Astronauts, has passed away at 85

Dr Duane Graveline, once selected among Group Four of NASA astronauts, has died at the age of 85. The unlucky fate of this scientist astronaut, who never made it into space and is excluded from almost all popular books on the history of spaceflight, was discussed in our booklet "The Forgotten Astronauts" like this:

"Less tragical, but also less typical, was the fate of the second Forgotten Astronaut. In 1965, when Project Gemini achieved successes and the first unmanned Apollo test rockets had already been launched, for the first time NASA would not select test pilots but six scientists to reinforce the astronaut corps.

Dr Duane Graveline, a graduated aviation medic, belonged to this Group Four. He had been physician at the Manned Spaceflight Center in Houston so that he had been able to gain experience in space projects. Hence, he was a promising candidate for a mission under scientifically controlled conditions. His dubious fate was, however, to live through the shortest of all astronaut careers. He does not even appear any more on the official group photos (see image 8).

Only two months after his nomination, Dr Graveline announced his resignation - ‘for personal reasons,’ he said. There do not seem to be any documents shedding light on his decision. His official biography on NASA’s web site does not give any details, either (http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/graveline-de.html), nor does Dr Graveline himself give a comment on his website.

There had been a rumour, though: Almost right after his appointment, Graveline’s wife is said to have requested their divorce. Allegedly, some psychologists may have thought that marriage problems of this kind might burden an astronaut too much to fly a space mission, so that he had been persuaded to leave the programme.

Some of his colleagues told each other later, however, that Word of God had removed him because a divorced astronaut did not match the epic tale that NASA was going to write about its spacemen ...

Dr Graveline opened a private practise. After his retirement hewrote about medical problems. According to his website, ‘Dr. Duane Graveline, MD and others have submitted over 250 articles on Cholesterol, Statin Drugs and their Side Effects.’(https://www.spacedoc.com)"

https://www.amazon.com/Forgotten-Astronauts-American-spaceflight-full-colour/dp/1499610122/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1473313384&sr=8-2&keywords=Forgotten+astronauts

2016-08-20

Pluto & Charon: Mission New Horizons 2015: "Pluto & Charon" - die Kindle-Ausgabe - noch zwei ...

Pluto & Charon: Mission New Horizons 2015: "Pluto & Charon" - die Kindle-Ausgabe - noch zwei ...: Da es beim ersten Mal so gut gelaufen ist, wiederholen wir die Aktion
noch einmal: Morgen, am Sonntag, und am kommenden Montag, ist die
Kindle-Ausgabe unseres Bildbands "Pluto & Charon" auf
https://www.amazon.de/Pluto-Charon-Horizons-fernsten-Weltenweiten/dp/1534633529/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1467731667&sr=8-1&keywords=Pluto+Charon+Codex

vorübergehend kostenlos abrufbar! Schaut euch an, was euch entgeht,
wenn ihr nicht die großformatige Druckausgabe mit den fantastischen
Bildern vom Pluto und seinen Monden auf dem Tisch liegen habt!

2016-08-19

Vorschau: "Titan - Die Sonde Cassini-Huygens am erdähnlichen Saturnmond"




Die Sonde, die nicht mehr lange zu leben hat



Wäre er dem Griff seines Mutterplaneten entronnen und würde zwischen Jupiter und Saturn seine Bahn ziehen, dann zögerten wir nicht, ihn als sechsten Planeten des Sonnensystems zu bezeichnen: den


Titan



Amateurastronomen kennen ihn von ihren Beobachtungen des Saturns. Er ist größer als der Merkur und so geheimnisvoll wie die Venus. Genau wie sie umgibt er sich mit einer geschlossenen Wolkenhülle. Was die Raumsonde Cassini-Huygens, deren Schicksal es ist, 2017 über dem Saturn abzustürzen, aber in den letzten elf Jahren aufdeckte, war eine Welt, die erdähn­licher aussieht als der Mars. Science-Fiction-Autoren hätten sie nicht so fremd und vertraut zugleich beschreiben können:
Auf der Erde und auf dem Titan graben sich Flüsse in die Landschaft ein, laufen Niederschläge zu Seen zusammen, sammeln sich Meere in tiefen Becken. Doch es ist nicht Wasser, das dort fließt. Denn Wasser gilt auf dem kalten Titan als Mineral, so hart wie Basalt …
Das vorliegende Buch konzentiert sich auf diesen Mond, der zwar einen faszinierenden Planeten - den Saturn - umkreist, aber selbst so faszinierend ist, dass er es verdient hat, als eigenständige Welt mit Landschaften betrachtet zu werden, die wir so nur von der Erde kennen - die auf dem Titan aber von völlig anderen Stoffen geschaffen wurden. Mit vielen farbigen Abbildungen.

Erscheint neu im September 2016.

2016-07-09

Nur diese Woche: "Die Reiter des Mars" für 2,99 €


Der Roman über das Scheitern der ersten Marsmission bei kdp ab Sonntag für nur 2,99 €. Das Szenario erinnert oberflächlich an Andy Weirs "Der Marsianer" - aber die Urfassung der "Reiter des Mars" wurde schon 1999 veröffentlicht!


Das Angebot auf Facebook



Wie groß ist Charon am Plutohimmel?

I knew this strange, grey world was not my own,
But Yuggoth, past the starry voids 

(Ich wusste: Diese fremde graue Welt war nicht die meine,
sondern Yuggoth jenseits der Sternenleeren)
H.P. Lovecraft: Fungi from Yuggoth
(c) Codex Regius


Was sagt es eigentlich aus, wenn die Experten schreiben, Charon sei am Plutohimmel über siebenmal größer als der Erdmond an unserem? Dieser unmittelbare Vergleich nimmt dieselbe - antarktische - Landschaft daher und versetzt sie im unteren Bild probehalber in den westlichen "Schwanz" der Cthulhu Regio auf dem Pluto, in eine Gegend, in der Charon noch tief über dem Horizont steht (da Pluto ihm stets dieselbe Seite zuwendet, wandert er anders als unser Mond von dort auch nicht weg).

In Kapitel 7 von "Pluto & Charon - Die Sonde New Horizons in den fernsten Weltenweiten" ist die im unteren Bild dargestellte Szene wie folgt beschrieben:

Welch ein Anblick müsste es sein, wenn Captain Future mit seinem Raumschiff über der Sputnik Planum absteigt und nach Westen fliegt? Dahin rast es über die einladend weite Stickstofffläche; dann muss er den Bug hochziehen, als vor ihm die Eisinseln der Baré Montes und die tausende von Metern hohe Küstenlinie auftauchen. Bald ziehen die endlos düsteren Höhenzüge der Cthulhu Regio unter ihm dahin. Vereinzelt blitzen frische Eisgletscher auf den Gipfeln wie Tautropfen. Das Sonnenlicht reicht eben noch aus, die Farbe des Bodens erkennen zu lassen: Er ist getüncht mit trübrotem Tholin, ein mit geronnenem Blut geflutetes Schlachtfeld, mehr Yuggoth als Pluto. 

   Da tritt eine aschfarbene Kuppel hinter den Bergen hervor. Sie schwillt zu einer Scheibe und löst sich schließlich gewaltig vom Westhorizont. Das ist Charon, Plutos abstoßender Bruder. Sieben Mal größer als der irdische Vollmond kriecht er am Himmel empor, und von dort lächelt kein Mann im Mond herab. Grausig ist das Licht, dass dieser furchtbare Riesensatellit wirft. Nicht nur tot ist er, sondern ermordet: Tiefe Klüfte spalten ihn von einer Seite zur anderen wie eine Hirnschale, die eine Axt zerschmettert hat. Als sei das Blut von Cthulhus Schlachtfeld so weit hinauf gespritzt, dass es sogar den Trabanten befleckte, breitet sich an seinem Scheitel ein zwielichtrot geronnener Fleck aus: ein Todesstern, den Lovecraft persönlich ersonnen haben muss!  


2016-07-06

How large is Charon at Pluto's sky?


What does it mean when scientists say, Charon was more than seven times larger in Pluto's sky than the Moon is in the sky of Earth? This direct comparison takes the very same setting on Earth, in Antarctica, and in the lower image relocates it into the Western "tail" of the Cthulhu Regio where Charon is still low above the horizon. 

In chapter 7 of "Pluto & Charon - The New Horizons spacecraft at the farthest worldly shores", the scene shown in the lower image is described like this:


What a sight would that be if Captain Future steered his spaceship down to the Sputnik Planum and headed westwards? On his ship races above the inviting broad nitrogen surface; then he is forced to pull steeply up when the icy islands of Baré Montes and the coastal line rising thousands of metres high behind come into view. Soon, the infinitely sombre ridges of the Cthulhu Regio march along beneath the ship. Just here and there, fresh ice glaciers flash on peaks like dewdrops. Faint sunlight just about manages to reveal the colour of the soil. it is dyed with dimly red tholin: a battlefield flooded under clotted blood, Yuggoth rather than Pluto.

   Suddenly an ashen dome looms forth behind the mountains. It grows to a disk and eventually withdraws from the western horizon, hugely blown up. This is Charon, Pluto’s repulsive brother. Seven times wider than Earth’s full moon it creeps up the sky, and no man in the moon smiles down from there. Ghastly is indeed the light cast by this dreadful orbiting giant. Not just dead it looks but murdered: Deep chasms cleft it apart from one side to another like a skull cloven by an axe. As if the blood from Cthulhu’s battlelands had gushed so high that it even stained the satellite, another clotted spot spreads twilight-red across its apex: a Death-star that Lovecraft himself must have made up!

2016-07-03

Edmond Hamiltons visionäres Bild des Plutos


Pluto 1940 und heute.
Mit der linken Abbildung illustrierte Edmond Hamilton 1940 seine Heftromanserie "Captain Future". Sie zeigt die östliche Hemisphäre des erst zehn Jahre zuvor entdeckten Plutos sowie drei Monde namens Charon, Cerberus/Kerberos und Styx, die laut Hamilton um 1970 entdeckt würden. Charon ist der größte seiner Plutomonde.

Rechts zusammengestellt: Aufnahmen der Raumsonde New Horizons von 2015 mit der östlichen Hemisphäre Plutos (beim 270. Längengrad) und den drei Monden Charon, Kerberos und Styx nebst Entdeckungsdatum. Beachten Sie die ringförmige Struktur im unteren rechten Quadranten beider Abbildungen.

Im 1940 erschienenen Roman "Calling Captain Future" (deutsch bei Golkonda: Erde in Gefahr) beschrieb Hamilton eine Landung auf der Plutooberfläche im Schein der drei Monde. Zu den dargestellten Erscheinungen zählen die Wandernden Berge - Gletscher aus Wassereis, die auf der Plutooberfläche entlanggeschoben werden. New Horizons wies das Vorhandensein solcher Wandernden Berge auf der Ebene Sputnik Planum nach!

Die visionären Textpassagen aus Hamiltons Roman werden im Sachbuch "Pluto & Charon" ausführlich zitiert und behandelt. Der im Juni 2016 erschienene Band ist über Createspace erhältlich. 

Das ist so merkwürdig, dass ich nicht widerstehen konnte, es in meinem Vortrag bei der Astronomischen Gesellschaft Urania im vergangenen März anzusprechen, von dem es hier einen Videomitschnitt gibt. 

2016-06-30

Pluto & Charon - translated into English



Seen from ‪#‎Nix‬, there can be little doubt that ‪#‎Pluto‬ and ‪#‎Charon‬ are in fact a binary planet.

This is a digital simulation I generated with Celestia 1.6.1 and overlaid New Horizons shots for our book "Pluto & Charon", published this month. I have released its English translation today, and it can be ordered from here: https://www.amazon.com/Pluto-Charon-Horizons-…/…/ref=sr_1_3…


  Contents

Preface by Dr Rainer Riemann, University of Heidelberg
1 Nine years of approach
1.1 At the garden door (6 Dec 2014 - 10 Mar 2015)
1.2 Course set - ignition! (10 March 2015)
1.3 Approach phase 2 (5 April 2015)
1.4 Approach phase 3 (24 June - 7 July)
1.5 The last week of flying time (7 to 13 July)


2 Tombaugh’s bowl of ice
2.1 A heart for Pluto
2.2 Skating on the Sputnik Planum
2.3 A young sea, a young moon
2.4 The extending atmosphere
2.5 Hydra lifting heads


3 Eighty years of misconceptions
3.1 From the Grand Tour to New Horizons: The long march to Pluto


4 Down on the surface
4.1 Basin and coasts of the Sputnik Planum
4.2 East of the Tombaugh Regio
4.3 A Washboard and other clefts
4.4 The distant regions on the mainland


5 What is Pluto made of ?
5.1 Pluto’s volatile ices
5.2 Water: The solid bedrock of Pluto
5.3 Play of colours
5.4 Light and dark


6 Sky and Weather
6.1 And now, the weather report
6.2 Poisonous gas in the Atmosphere
6.3 High fog expected
6.4 Weak or moderate winds
6.5 Who has dyed Charon?


7 Charon: the dichotomous moon
7.1 What is Charon made of
7.2 Dissimilar twins


8 Nix that photo: the minor moons

9 And on to PT1
9.1 A new target
9.2 19 January 2016: 10 years of flying time!
9.3 Will there be an Extended Mission?


 Appendix: Technical Data
References

2016-06-07

Pluto & Charon - Die Sonde New Horizons in den fernsten Weltenweiten

Am 14. Juli 2015 wandelte sich der Pluto für uns von einem Lichtpunkt zu einer Welt. Das Bild vom (Zwerg-)Planeten mit dem strahlend weißen Herzen ging um die Erde und rührte die Menschen an wie kaum eine andere Aufnahme aus dem Weltraum.

Inzwischen wissen wir, woraus das Plutoherz besteht, wenn auch noch nicht, wie es zustande kam. Und die Raumsonde New Horizons hat noch viele andere erstaunliche Landschaften entdeckt auf diesem fernen Himmelskörper, der überraschenderweise so erdähnlich wirkt wie kaum ein anderer im Sonnensystem. Dieses Buch gibt den Erkenntnisstand wieder, den die amerikanische Raumsonde bis zum April 2016 zur Erde übermittelt hat, zeigt die besten Fotos vom Pluto und seinen Monden und beschreibt ihn so, wie wir ihn heute sehen - als fremden Planeten, den kein Science-Fiction-Autor hätte bizarrer ersinnen können. 


Zu unserem Vortrag über die Ergebnisse der Mission New Horizons am Pluto (siehe unseren Live-Videomitschnitt https://www.youtube.com/watch?v=lknSIzYsThI ) ist nun das Begleitbuch zum Download erschienen.

Die Autoren sind Mitglieder der Wiesbadener "Astronomischen Gesellschaft Urania e. V.", das Vorwort steuerte Dr. Rainer Riemann bei, "renommierter Astrophysiker aus Heidelberg" (http://click-mainz.de/…/dr-rainer-riemann-bringt-uns-den-mo…).

Die eBuch-Version ist zunächst online bei XinXii erhältlich: http://www.xinxii.com/pluto-charon-p-370324.html
Weitere Anbieter folgen in den nächsten Tagen.

Nachtrag: Seit heute ist auch die Druckausgabe bei Amazon für Bestellungen freigegeben. Sie enthält fast 100 zusätzliche Bilder, die nicht in der eBook-Version inbegriffen sind: https://www.amazon.de/Pluto.../dp/1534633529/ref=sr_1_1...
Die Freischaltung ist auch für tolino-media erfolgt: https://www.tolino-media.de/ebooks/codex-regius-pluto-charon-ebook-tolino-AVUqGxjeqJ0UzZdBsVtt


Der nächste Vortrag, der Ihnen den ehemals neunten Planeten Pluto nahebringen wird, wird vom Verfasser am Montag, dem 03.10.2016, um 20:00 Uhr in der Volkssternwarte am Moltkering gehalten.

2016-04-20

Heuer vor 200 Jahren: Wir trauern um den Herzog von Nassau

Vor genau 200 Jahren, 1816, starb Friedrich Wilhelm, Fürst von Nassau-Weilburg, kurz darauf gefolgt von Herzog Friedrich August, dem in Wiesbaden residierenden Landesvater der Herzoglichen Nassauischen Lande. So beschreibt unser "Ausländer" aus Kurmainz die nassauischen Trauerfeiern in seiner "Kurzen Beschreibung derer wichtigen Begebenheiten und Kriegs Umständen":
 
"1816 Den 7. Januar hat es der Vorsehung gefallen, unseren reg. souveränen Fürsten Fried­rich Wilhelm zu Nassau Weilburg im 47. Jahre seines Alters aus der Zeitlichkeit in die Ewigkeit abzufordern, welcher 27 Jahre die Fürstenwürde begleitete. Die Landestrauer wurde nun im ganzen Herzogl. Nass. Lande auf 6 Monate nämlich vom 14. I. bis zum 14. Juli mit Einziehung von Tanz u. Musik angeordnet, und 6 Wochen mußten in jedem Orte täglich eine Stunde von 12-1 Uhr mit allen Glocken geläutet werden, u. keine Orgel durfte in den bestimmten 6 Wochen in keiner Kirche gespielt werden. Der durchlauchtigste Prinz Wilhelm wurde Thron­folger seines sel[igen] Herrn Vaters.
Nach Endigung der 6wöchendlichen hohen Trauer wurde nun die Leichenrede des höchstseligen Fürsten v. Nassau in allen Kirchen auf [Sonntag] Estomihi gehalten über die vorgeschriebenen Textworte Prov. 10 V. 7: »Das Gedächtnis der Gerechten bleibt im Segen.« In Kronberg verrichtete sie der dasige H. Pfarrer Sturm, die Trauerorgel wurde gespielt und wurde abgesungen der 563. Gesang, das Sterbelied eines Armen: »Ich will dich noch im Tod erheben« etc. und nach dem Eingang der Predigt der 9. Vers des 568. Gesanges.
Auf den 24. März 1816 gefiel es Gottes Vorsehung, unseren vielgeliebten Herzog u. Landes­vater Friedrich August, Herzog von Nassau[-Usingen], in dem 78. Jahre seines Alters aus der Zeitlichkeit in die Ewigkeit abzurufen. Er regierte als Herzog 13 Jahre. Die Landestrauer wurde im Herzogt[um] auf ein halbes Jahr angeordnet und das Trauergeläute auf 6 Wochen Mittag v. 12-1 Uhr von dem Tag seines Todes anfangend mit allen Kirchenglocken geläutet.
So wurde denn nun Wilhelm, S. fürstl. Durchlaucht v. N[assau-Weilburg] und den nass. Landen zum Herzog erklärt als er 24 Jahre alt war."
Der vollständige Text ist hier enthalten und kommentiert:

2016-04-12

Heuer vor 200 Jahren: Das Herzogtum Nassau im Jahr ohne Sommer

Menschen essen Gras zusammen mit ihrem Vieh.
Darstellung aus dem Jahr 1816
Mich hat erst jemand in einer Facebookgruppe für Amateurhistoriker darauf aufmerksam gemacht, dass heuer das "Jahr ohne Sommer" 1816 genau 200 Jahre her ist. Hier ist ein Auszug aus der "Kurzen Beschreibung derer wichtigen Begebenheiten und Kriegs Umständen" von J. P. Benack, der die Auswirkungen auf das Herzogtum Nassau erlebte und schilderte:


"Das Jahr 1816 verdient besonders aufgezeichnet u. vermerkt zu werden. Es war noch trauri­ger als ein Kriegsjahr in Betracht der üblen Witterung und Teuerung anzusehen. Der Winter nahm schon seinen Anfang im Jahr 1815 Ausgang des Monats Oktober, wo schon der erste Schnee gefallen u. mit Frost u. Schnee angehalten bis April 1816, wo man erst in der Hälfte des April anfangen konnte ins Feld zu ziehen u. daßelbe mit Sommerfrüchten bestellen zu können, welches aber doch mit vielen Beschwerlichkeiten wegen der immer stürmischen Witterung geschehen konnte; denn der ganze Frühling war kalt u. unangenehm. ... Und so mußte alles erfrieren, daß sowohl von Aepfel als auch Birnen in unserer Gegend nichts zu sehen und zu erhalten war. ... die [Preise für die] Früchte schlugen von Tag zu Tag auf, das Brot wurde teurer; denn das Korn gab nicht viel ins Maas .... Es war Jammer, Not u. Elend überall, weit u. breit, besonders bei den Armen, die sich manchmal genötigt sahen, mit ihren armen Kindern halb satt oder wohl gar ungegessen schlafen zu gehen. ... Viele Gegenden sind hart heimgesucht worden durch Ueberschwemmung, wo alle Feld­früchte ersoffen u. verfault [sind] und gar nicht konnten eingeerntet werden, auf vielen Feldern sind durch Kisselschlag die Früchte vernichtet u. zerschlagen worden. Sturm u. Winde haben in vielen Gegenden vieles Unheil verursacht, so daß ganze Bäume aus der Erde gerissen, Dächer von den Häusern abgehoben, Menschen und Tiere getötet u. beschädigt worden sind. Kein Wun­der also, daß alle Nahrung zum Lebensunterhalt teuer geworden. Indem eine Gegend die andere mit dem Notdürftigsten unterstützen mußte... u. die Not u. das Elend unter den Bedürftigen war über­aus groß."


Das war Wiesbaden und sein Umland vor genau 200 Jahren ...


Der vollständige Text ist hier enthalten und kommentiert:

2016-03-30

Als Nassau noch französisch war - Ein "Ausländer" und Wahlnassauer aus Kurmainz berichtet

Lange Zeit war die "Kurze Beschreibung derer wichtigen Begebenheiten und  Kriegs Umständen" aus dem alten Nassau verschollen: Jemand hatte das Original ausgeliehen und nicht wieder zurückgegeben. Dann tauchte eine handschriftliche Kopie auf, die einer der Entleiher angefertigt hatte. Es ist diese, die nun in dritter kommentierter Auflage erscheint: Einige Unklarheiten im Quelltext konnten seit der zweiten Auflage aufgeklärt werden und neue Bilder und Illustrationen aus der von Philipp Benack erlebten Zeit im Fürsten- und Herzogtum Nassau sind hinzugekommen.
Die "Kurze Beschreibung" und die mit ihr assoziierten Dokumente erzählen das schwierige Leben des Schulmeisters Benack und der kleinen nassauischen Dorfgemeinden, in denen er tätig war. Sie berichten von den Ressentiments, die ein nassauischer Beamter gegen "Ausländer" aus den kurmainzischen Landen hegte, von den erbärmlichen Bedingungen, unter denen zwischen Französischer Revolution und Biedermeier Schulunterricht abgehalten wurde, von den Einmärschen der Franzosen in das Rhein-Main-Gebiet und seiner "Befreiung" durch die Koalition, vom Unglück des Jahrs ohne Sommer 1816 und der Gründung des Herzogtums Nassau, das bis 1866 Bestand haben sollte.

Die "Kurze Beschreibung" wird ungekürzt und kommentiert wiedergegeben, ca. 30 assoziierte Dokumente sind als Faksimiles und mit Umschriften angefügt. Seit der 2. Auflage gehört auch das nassauische Schuledikt von 1817 hinzu, das für Verbesserung sorgen sollte, für Philipp Benack aber vor allem neue Sorgen brachte. 

Ein Augenzeugenbericht für alle, die am alten Nassau und der Geschichte der kleinen Leute interessiert sind, die zwischen Franzosen, Preußen, Österreichern und Kosacken zerrieben wurden.

Als Nassau noch französisch war:
Wie ein "Ausländer" aus Mainz das alte Fürstentum sah

ISBN-13: 978-1530815111 
ISBN-10: 1530815118 


 

2016-03-09

Lalaith's Middle-earth Science Pages relaunched

Lalaith's Middle-earth Science Pages relaunched: Hi there!





Changing our provider has required a new online address of Lalaith's
Middle-earth Science Pages and, taking the chance, a major overhaul of
its layout. As you may know by now, a couple of the larger and more
significant essays on the history, astronomy and linguistics of
Middle-earth have been collected in book volumes on behalf of collectors
who prefer to have everything on their bookshelves that relates to
J.R.R. Tolkien and the world of Middle-earth. The rest will stay here
and subsequently expanded again.

2016-03-08

Middle-earth seen by the barbarians, the full-colour extended edition, is forthcoming


This is one of the basic maps of Middle-earth that I have designed for the forthcoming full-colour collective edition of "Middle-earth seen by the barbarians", previously published in two volumes. We see an approximation of Middle-earth in the First Age of the Sun. Beleriand, to the North-west, has been attached to match the positions of the islands of Himling and Tol Fuin on the "first LotR map", published in HoMe. North of Anfauglith I have added the triple volcano of Thangorodrim as shown on Tolkien's "Beleriand map", also in HoMe. The range of the Iron Mountains in the far north is hypothetical, as is the coastline between the Taur-in-Duinath and Andrast and the riverbeds running to there.

Note that the Bay of Belfalas reaches farther inland than on the published LotR map. This deviation is based on a statement found in HoMe XII, "The Peoples of Middle-earth", according to which the port of Pelargir was only a few miles inland when it was founded in the late Second Age and the island of Tolfalas shrank much during the Downfall of Númenor.

The full-colour 186-pages edition of "Middle-earth seen by the barbarians" will be available in print from your local Amazon/Createspace supplier later this week. The content of the previous double volumes has been slightly updated and a previously unpublished Appendix attached that discusses some relevant elements of the draft map Tolkien supplied to Pauline Baynes in 1969 which was published by Blackwell's in October 2015.

A black-and-white edition of the same volume is currently under preparation.

2016-02-28

Zum 50. Jahrestag des Todes der Besatzung von Gemini IX


Heute vor 50 Jahren erlitt das amerikanische Raumfahrtprogramm seinen bis zu diesem Zeitpunkt schwersten Rückschlag: In St. Louis starb die designinierte Besatzung der Raumkapsel Gemini IX bei einem Flugzeugunglück.

Charles Bassett und Eliott See waren zu diesem Zeitpunkt in der Ausbildung für die Raumfahrtmission, die ein Kopplungsmanöver mit dem unbemannten Zielsatelliten Agena vorsah. Bassett und See sowie ihre Ersatzmannschaft Tom Stafford und Eugene Cernan befanden sich in zwei Militärflugzeugen vom Typ T-38 im Anflug auf St. Louis, wo ein Simulationstraining vorgesehen war. Durch einen Fehler des Piloten See bei schlechter Sicht kollidierte deren Maschine mit einer Landehalle und stürzte ab. Beide Astronauten waren sofort tot.

Dies war das erste Mal in der Geschichte, dass eine Ersatzmannschaft eine Raumfahrtmission übernehmen musste. Als deren Ersatzteam rückten die späteren Mondastronauten James Lowell und Edwin Aldrin nach. Möglicherweise hatte Aldrin es dieser Funktion zu verdanken, dass er als qualifiziert für die erste bemannte Mondlandemission Apollo 11 angesehen wurde.

Wer mehr über den heute fast vergessenen Unfall von Bassett und See nachlesen möchte, dem sei das Taschenbuch "Die Vergessenen Astronauten" empfohlen, dem die obigen Angaben entnommen sind.

Zeitungsmeldung zum Absturz der Astronauten
Elliot See und Charles Bassett am 28. Januar 1966 -
heute vor 50 Jahren

On this day, 50 years ago, the American space program suffered its by that time most serious setback: The designated crew of the Gemini IX space mission died in a plane crash in St. Louis, Missouri.
Charles Bassett and Eliott See were at this time in training for the space mission that provided for a docking maneuver with the unmanned Agena target satellite. On 28 February 1966, Bassett, See and their backup crew Tom Stafford and Eugene Cernan flew to  St. Louis
in two military aircraft of the type T-38 to perform a simulation training. Due to an error of the pilot, See, in poor visibility, their plane collided with the roof of a hall and crashed to the ground. Both astronauts were killed at once.
This was the first time in history that a replacement crew had to fly a space mission. Stafford's and Cernan's replacement team was comprised of the later lunar astronauts James Lowell and Edwin Aldrin. Maybe Aldrin was owing it to his function in this mission that he was subsequently considered fit for the first manned lunar landing mission, Apollo 11.
If you want to read more about the, almost forgotten, loss of NASA's astronauts Bassett and See, see the paperback book "The Forgotten Astronauts" from which the above information has been taken.

2016-01-29

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Rom, 161 u. Z.: Seit zwanzig Jahren ist das letzte existierende Gegenstück des #Mechanismus von #Antikythera, das Opus Gemini, in den Provinzen des Nordens verschollen. 


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